Bei einem schweren Unfall auf der A20 bei Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) sind am Morgen vier Menschen schwer verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder, teilte ein Sprecher der Polizei mit.
Der Fahrer habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei von einer Autobahnbrücke mehrere Meter tief eine Böschung hinab gestürzt.
Unfall auf der A20: Zwei Kinder im Krankenhaus
Auf Bildern vom Unfallort war zu sehen, wie das Fahrzeug in einem Bach unter der Brücke lag. Das Kennzeichen des Autos weist den Wagen als Diplomatenfahrzeug aus. Ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen brachten einen 61-Jährigen, eine 36-Jährige und die beiden Kinder in Krankenhäuser. Ob Lebensgefahr bestehe, konnte der Polizeisprecher bislang nicht sagen. Medienberichten zufolge hat der 61-Jährige einen Diplomatenstatus. Genauere Angaben zu den Personen machte die Polizei jedoch nicht.
Neben den vier Verletzen befanden sich auch mindestens drei Hunde in dem Auto, die den Unfall aktuellen Erkenntnissen zufolge überlebten. Die A20 in Fahrtrichtung Rostock wurde kurzzeitig voll gesperrt. Mittlerweile wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zur Unfallursache und dem genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst keine Angaben.
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Der Absturz blieb nicht der einzige Unfall an dieser Stelle. Nach dem ersten Crash bildete sich ein Stau. Ein Fahrer bemerkte das Stauende zu spät und fuhr auf.
Bei diesem zweiten Unfall wurden zwei weitere Menschen schwer verletzt, ein Insasse leicht. Zum Alter und zur Herkunft der Beteiligten war zunächst nichts bekannt.
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