Kolumne

1. FC Magdeburg: Sportdirektor Peer Jaekel „absolut überzeugt“ vom Klassenerhalt

Während Hertha-Regisseur Paul Seguin in seiner Geburtsstadt schmerzlich fehlt, blickt FCM-Sportdirektor Peer Jaekel optimistisch nach vorn.

Michael Jahn
5 Min
Der 1. FC Magdeburg kämpft um den Klassenerhalt. Gegen Hertha BSC brauchen Baris Atik (r.) und Co. dringend die nächsten Punkte.

Der 1. FC Magdeburg kämpft um den Klassenerhalt. Gegen Hertha BSC brauchen Baris Atik (r.) und Co. dringend die nächsten Punkte.

© imago/Sebastian Räppold/Matthias Koch

Paul Seguin, der 31-jährige Mittelfeld-Regisseur von Hertha BSC, wird sich mächtig geärgert haben. Drastisch gesagt „am liebsten in den A… beißen“, weil er am Sonntag für das Zweitligaduell in seiner Geburtsstadt beim Ligakonkurrenten 1. FC Magdeburg gesperrt ist. Der Grund: Beim Heimspiel gegen Holstein Kiel (0:1) kassierte er seine fünfte Gelbe Karte. Für den Herthaner ist es besonders bedauerlich, weil sein Vater Wolfgang, genannt „Paule“, in Magdeburg eine Legende ist. Seguin Senior (80) absolvierte einst stolze 380 Spiele in der DDR-Oberliga für den 1. FCM, wurde dreimal DDR-Meister und holte fünfmal den FDGB-Pokal. Absoluter Höhepunkt: der sensationelle Triumph im Europacup der Pokalsieger 1974, als die Magdeburger im Finale Italiens AC Mailand unter Trainer-Legende Giovanni Trapattoni mit 2:0 besiegten. Seguin gelang das 2:0!

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*