Analyse

1. FC Union Berlin: Ein weiterer lebloser Auftritt ist kaum mehr hinnehmbar

Wieder einmal hat der 1. FC Union Berlin einen schwächelnden Kontrahenten in der Bundesliga stark gemacht. Der Auftritt der Eisernen gibt Rätsel auf.

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Linus Güther (Mitte) feierte für den 1. FC Union Berlin in Heidenheim sein Bundesliga-Debüt.

Linus Güther (Mitte) feierte für den 1. FC Union Berlin in Heidenheim sein Bundesliga-Debüt.

© IMAGO/Philipp Imhof

Für Linus Güther war es ein ganz besonderer Tag. Einer, an den er sich ein Leben lang erinnern und den er sich durch nichts auf dieser Welt kaputtmachen lassen wird. Als der Teenager am Sonnabend, drei Tage nach seinem 16. Geburtstag, erstmals die große Bühne Fußball-Bundesliga betrat, war das ein aufsehenerregender Moment. Nur Youssoufa Moukoko, der seinerzeit weniger als 24 Stunden nach seinem 16. Geburtstag sein Debüt in Deutschlands höchster Spielklasse für Borussia Dortmund gefeiert hatte, war beim ersten Bundesliga-Einsatz noch jünger. Für Alex Král eingewechselt, betrat Güther beim Gastspiel des 1. FC Union Berlin auf dem Heidenheimer Schlossberg sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den Rasen. Einen undankbareren Moment hätte es kaum geben können.

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