Die Laune bei den Spielern des 1. FC Union Berlin war in dieser Woche ausgesprochen gut. Die Profis hatten in der Mehrzahl die Chance, zu ihren Familien zu reisen und sich im privaten Umfeld wettbewerbsfähig zu halten, weil die letzte Länderspielpause der Saison auf dem Spielplan stand. Wieder in Köpenick blieb die Stimmungslage im Hoch. Vier Punkte aus den zwei Partien in Frankfurt (2:1) und gegen die Bayern (1:1) haben den Druck im Bundesliga-Abstiegskampf etwas verringert, „und die Frühlingssonne bringt auch lächelnde Gesichter auf den Platz“, wie Trainer Steffen Baumgart – selbst sehr gelöst und entspannt wirkend – am Freitag auf der Pressekonferenz erzählte.
Nun aber gilt der volle Fokus dem nächsten Gegner. Der SC Freiburg, der am Sonntag (15.30 Uhr) Gastgeber der Eisernen sein wird, spielt einmal mehr eine Saison über den Erwartungen. Nachdem im vergangenen Sommer Christian Streich den Staffelstab auf der Trainerbank an den ehemaligen Kapitän Julian Schuster weitergegeben hatte, rechneten die meisten Experten mindestens mit Startschwierigkeiten. Doch trotz kleinerer Tiefs im Saisonverlauf haben sich die Breisgauer wieder einmal im oberen Tabellendrittel eingenistet, dürfen sich bei nur drei Punkten Rückstand sogar noch Hoffnungen auf den Einzug in die Champions League machen.
Nächster Gegner der Köpenicker
Union-Trainer Baumgart warnt: „Freiburg nicht vergleichbar mit Frankfurt oder Bayern“
Trotz oder gerade wegen zweier Erfolgserlebnisse vor der Länderspielpause schärft Trainer Steffen Baumgart in Köpenick die Sinne aller Beteiligten.
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Union-Trainer Steffen Baumgart (r.) im Gespräch mit Rani Khedira.
© Contrast/Imago
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