Der 1. FC Union Berlin ist angesagt wie nie zuvor. In der vergangenen Woche waren die Dauerkarten für die Gruppenphase der Champions League innerhalb kürzester Zeit vergriffen, die Heimspiele in der Bundesliga sind im Stadion An der Alten Försterei ohnehin immer ausverkauft. Vielen Anhängern bleibt oft nur die Gelegenheit, beim öffentlichen Training dabei zu sein, um ihre Lieblinge und Vorbilder dort aus nächster Nähe in Aktion zu sehen.
Doch auch das ist in letzter Zeit schwierig geworden. Schon bei den beiden Sommer-Trainingslagern in Bad Saarow und Bramberg am Wildkogel (Österreich) waren Hunderte Kiebitze dabei, ihnen ist ganz offensichtlich kein Weg zu weit. Am Mittwoch ist das einzige öffentliche Training in dieser Woche angesetzt. Fans können sich dort einen finalen Eindruck von der Mannschaft vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FSV Mainz 05 (Sonntag, 15.30 Uhr) verschaffen.
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Aufgrund des erwartbaren Mega-Andrangs hat sich der Verein nun dazu entschieden, das öffentliche Training nicht wie gewohnt auf dem Nebenplatz des Stadions, sondern im Stadion selbst abzuhalten. Urs Fischer und sein Trainerteam bitten den Kader ab 10.30 Uhr auf den Rasen, die Fans gelangen schon eine halbe Stunde zuvor durch den Kassenbereich 1 auf ihre Plätze.
Die Haupttribüne wird geöffnet sein und im Biergarten Waldseite werden Getränke angeboten. Der Verein begründet den Umzug vom Trainingsplatz ins Stadion in einer Pressemitteilung mit dem erwartbar großen Andrang aufgrund der Sommerferien in Berlin und Brandenburg. Die Schule startet für die Kinder und Jugendlichen erst wieder am 28. August. Möglich also, dass sich die Eisernen auch in der nächsten Woche dazu entscheiden, ihre Übungseinheit zu verlegen.
Der 1. FC Union Berlin war am Sonntag mit einem 4:0-Erfolg bei Regionalligist FC-Astoria Walldorf locker in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen.
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