Bundesliga

Die Union-Stimmen: Kritik an Uduokhai? „Lieber Gegentor als Rot“

Der 1. FC Union Berlin verteidigte in Augsburg nach einer frühen Roten Karte lange mit einem Mann weniger. Die Stimmen zum Spiel.

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Rote Karte von Schiedsrichter Robin Braun für Felix Uduokhai

Rote Karte von Schiedsrichter Robin Braun für Felix Uduokhai

© IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/IMAGO/Sven Simon

Der 1. FC Union Berlin holte im Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg den nächsten Punkt und bleibt nach dem 1:1 (0:0) im dritten Spiel nacheinander ungeschlagen. Und das, obwohl die Köpenicker nach einer frühen Roten Karte gegen Felix Uduokhai über 40 Minuten lang in Unterzahl spielten. Die Szene sorgte nach dem Spiel für Diskussionen. Die Stimmen zum Spiel!

Michel Aebischer: Wir wollten tief stehen oder Mann gegen Mann pressen. Wenn du einer weniger bist, kannst du schlecht Mann gegen Mann pressen. Das heißt, wir mussten tief stehen, kompakte Linien haben, wenig zulassen, gut verteidigen. Natürlich wollten wir mit dem Ball mehr machen, aber mit einem Mann weniger ist das nicht einfach. Deshalb hat das unseren ganzen Matchplan auf den Kopf gestellt. Ich sage immer: „Lass ihn lieber das Tor schießen, als eine Rote Karte zu machen.“ Es geht schlussendlich so schnell. Vielleicht hätte man es nachher anders gemacht. Aber das ist Fußball, das passiert allen. Wir haben es als Mannschaft wieder geradegebogen, und dafür sind wir hier.

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