Kunstwerk

100 Jahre im Privatbesitz: „Allegorie der Folgen des Krieges“ kehrt nach Dresden zurück

Die Dresdner Gemäldegalerie holt verschollen geglaubte Frans-Franckens-Tafel aus der Sammlung August dem Starken zurück.

3 Min
Nach einer Untersuchung wird das Kunstwerk von Frans Francken II. im Semperbau zu sehen sein.

Nach einer Untersuchung wird das Kunstwerk von Frans Francken II. im Semperbau zu sehen sein.

© Fuis Photographie Koeln

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben das um 1615 entstandene Gemälde „Allegorie der Folgen des Krieges“ des flämischen Malers Frans Francken II. für die Gemäldegalerie Alte Meister erworben. Die SKD bezeichnet die Rückkehr des Holztafelbildes in das Museum als Glücksfall, handelt es sich doch um ein Hauptwerk Frans Franckens II., das die kleine Werkgruppe der Künstlerfamilie Francken in der Sammlung maßgeblich bereichere. Das Holztafelbild wurde beim Kölner Auktionshaus Van Ham ersteigert. Finanziert wurde der Ankauf von der Fontana Stiftung Baden-Baden und der Ernst von Siemens Kunststiftung. Nach einer Untersuchung in der Werkstatt für Gemälderestaurierung soll das Werk im Semperbau gezeigt werden.

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