„Ihr glücklichen Augen // Was je ihr gesehn // Es sei wie es wolle // Es war doch so schön“: Spät im zweiten Teil des „Faust“ und spät auch in seinem Leben freut Goethe sich, so scheint es, all seiner Erfahrungen – ganz gleich, wie sie sich einmal angefühlt haben. Er schreibt „es sei wie es wolle“: Alles darf sein, wie es eben ist, und bleibt doch für ihn schön.
Kolumne
Klugheit, Weisheit, und Goethes Einfluss: Michael Andricks tiefgründige Analyse
Wie sieht die Entwicklung aus, die den Menschen über eine kluge Lebenseinrichtung hinaus und zur Weisheit führt? Und was ist das eigentlich – Weisheit?
7 Min
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Green Human eye. macro shooting
© zatevahin/imago
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