Ab dem 1. Januar sollen Landesbeschäftigte in Berlin einen höheren Lohn erhalten. Der sogenannte Landesmindestlohn steigt von derzeit 13,69 Euro auf 14,84 Euro pro Stunde. Das hat das Berliner Abgeordnetenhaus nach Angaben der SPD-Fraktion beschlossen. Im Jahr darauf soll der Lohn erneut steigen, dann auf 15,59 Euro.
Zudem soll der Landesmindestlohn künftig an die Entwicklung des bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt werden. Dieser soll nach einem Kabinettsbeschluss zum 1. Januar auf 13,90 Euro die Stunde steigen. Dabei darf der Landesmindestlohn den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn um höchstens 1,50 Euro übersteigen.
Der Landesmindestlohn soll überall dort gelten, wo das Land Berlin finanziell beteiligt ist und Einfluss nehmen kann. Dazu gehören etwa der Landesdienst oder landeseigene Unternehmen.
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