Die Bundesregierung hatte zu Beginn des Jahres einen tiefgreifenden Kurswechsel in der Asylpolitik angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versprach, damals noch als Kanzlerkandidat, ein „faktisches Einreiseverbot“ für Personen ohne gültige Dokumente und kündigte an, die Zahl der täglichen Abschiebungen solle künftig „deutlich höher“ liegen als die Zahl der täglichen irregulären Einreisen. Die nun veröffentlichten Asylzahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zeigen jedoch, wie weit die tatsächliche Entwicklung von diesen politischen Zielen entfernt bleibt.
Migrationswende
Asylpolitik: Neue Bamf-Zahlen dämpfen Merz’ zentrale Wahlkampfbotschaft
Deutschland verzeichnet zum 13. Mal in Folge mehr als 100.000 Asylsuchende – trotz politisch angekündigter Kehrtwende.
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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf)
© dpa
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