Eine Autobahn nach Lichtenberg, ein Doppelstocktunnel unter Friedrichshain: Für Kritiker ist es ein Wahnsinnsprojekt, für Befürworter eine notwendige Erweiterung der Berliner Infrastruktur. Jetzt hat Ronald Normann, Direktor der Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH, im Streit um die weitere Verlängerung der A100 Stellung bezogen. Der 17. Bauabschnitt müsse kommen, sagte er im Gespräch mit der Berliner Zeitung. Damit nicht genug: Langfristig müsse die Lücke im innerstädtische Autobahnring geschlossen werden. Normann: „Das Berliner Autobahnnetz reicht für diese große Stadt nicht aus.“
„Netz reicht nicht aus“
Streit um A100 spitzt sich zu: Autobahnchef fordert Schließung des Berliner Stadtrings
Noch klafft im Osten und Norden eine Lücke. Würde sie geschlossen, könnte sich Berlin Probleme ersparen, so die Autobahn GmbH. Die Studie zur A100 nach Lichtenberg liegt Mitte 2026 vor.
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Alltag auf der Stadtautobahn: Die A100 in Berlin ist eine der am stärksten befahrenen Autobahnen in Deutschland. Doch der Stadtring ist kein Ring, im Osten und Norden klafft eine große Lücke.
© Soeren Stache/dpa
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