In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Mieten in Berlin mehr als verdoppelt. Grund dafür ist nicht nur die geringe Neubautätigkeit, sondern auch die Mietpreisbremse, die die Wohnungskrise eigentlich entschärfen sollte. Das Problem: Sie gilt nur für Bestands-, nicht aber für Neubauten. Daraus resultiert eine wachsende Diskrepanz zwischen Bestands- und Neuvertragsmieten – was wiederum dazu führt, dass immer weniger Menschen in Berlin noch einen Umzug wagen, weil sich die meisten die Mieten der Neubauten schlicht nicht leisten können.
So kommt es immer häufiger vor, dass Alleinstehende oder Paare in großen Altbauwohnungen mit drei bis fünf Zimmern leben, unter hohen Miet- und Energiekosten leiden, sich räumlich jedoch nicht verkleinern können, weil sich auf dem Berliner Wohnungsmarkt keine bezahlbare Alternative finden lässt.
„Kein Kavaliersdelikt“
Illegale Untervermietungen in Berlin auf dem Vormarsch – droht Mietern jetzt die Kündigung?
Untervermietungen gehören in Berlin längst zum Alltag – doch wer zu viel Geld verlangt, riskiert den Verlust seiner Wohnung. Ein Experte erklärt, worauf es ankommt.
10 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*