Monchi weiß Bescheid, wie das ist, als Junge in Vorpommern aufs Maul zu kriegen. Das Lied „15 Jahre“ seiner Rostocker Punk-Band Feine Sahne Fischfilet erzählt autobiografisch von eben jener Zeit im 2700-Seelen-Dorf Jarmen, von „zu wenigen Träumen, aber Korn und Sprite“. Es geht auch um Monchis Angst auf dem Nachhauseweg – da er als Jugendlicher von Faschos bewusstlos geschlagen wurde. Ohne Frontzähne kam er nach Hause. Die Mutter wollte eigentlich ihren Geburtstag zelebrieren, mit ihren Freundinnen. „Sorry, Mama, die Party ist aus“, heißt es im Refrain von „15 Jahre“. Was für ein Downer!
Punk aus dem Osten
Genervt von woken Großstadtlinken: Feine Sahne Fischfilet spielt in Max-Schmeling-Halle
„Mit AfDlern redet man nicht? Ja, wo lebst du denn?“: Feine Sahne Fischfilet aus Rostock spielen am Montag ein Zusatzkonzert in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Was treibt sie an?
3 Min
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