Es ist eine liebgewonnene Tradition. Am ersten Weihnachtsfeiertag, wenn die Mägen gefüllt und die ersten Geschenke bereits wieder achtlos in der Ecke liegen, erscheint das Staatsoberhaupt auf den Bildschirmen. Die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten soll ein Moment des Innehaltens sein, ein Appell an die Gemeinschaft, der dem Land Halt und Orientierung gibt. Ein paar geschickt gewählte Worte, die über Gräben hinwegreichen und uns auf einem minimalen Nenner des Gemeinsinns zusammenbringen. Doch kann jemand wie Frank-Walter Steinmeier diese Aufgabe überhaupt noch erfüllen?
Anti-TV-Tipp
Die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten: Oh, du Phrasige!
Alle Jahre wieder das gleiche Ritual: Frank-Walter Steinmeier bemüht sich um besinnliche Worte, zündet aber nur ein leeres Floskelfeuerwerk. Eine Empfehlung, den Fernseher ausgeschaltet zu lassen.
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