Man denkt insgeheim oft, dass diese Stadt einen nicht mehr negativ überraschen kann und man einfach abgestumpft ist über die Jahre, in denen man hier lebt und Berlin sich wahrlich nicht zum Positiven gewandelt hat.
Und dann kam am vergangenen Wochenende, also kurz nach Weihnachten, folgende Nachricht: In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte in Moabit einen Kältebus der Stadtmission angezündet. Ein zweiter Bus wurde bei dem Anschlag schwer beschädigt. Beide Fahrzeuge sind seit November jede Nacht unterwegs, um obdachlose Menschen vor dem Erfrieren zu bewahren. Der Täter hat also nicht irgendein Auto angezündet, sondern gezielt eines, das nur einem Zweck dient: Menschen am Leben zu halten, die sonst im Stadtbild meist übersehen werden.
Anschlag auf Obdachlosenhilfe
Ein angezündeter Kältebus – wie tief kann man eigentlich sinken?
Am Wochenende wurde ein Kältebus der Stadtmission angezündet. Man denkt, man habe schon alles gesehen, aber wie verroht muss man eigentlich sei, um so etwas zu tun? Ein Kommentar.
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