Es gibt Momente in der Politik, in denen man einen Menschen bedauern möchte, selbst wenn man es eigentlich nicht sollte. Friedrich Merz liefert dieser Tage reichlich davon. Man muss nur genau hinsehen – in sein Gesicht, diese Mischung aus Erschöpfung und Ratlosigkeit, die sich einschleicht, wenn er wieder einmal erklärt, warum der versprochene Herbst der Reformen nun doch eher ein Herbst der Herbste werden müsse. Plural. Unbestimmt. Irgendwann.
Kommissionen, Klausuren, Koalitionskrach
Friedrich Merz und Deutschland: Es ist kompliziert
Merz verschenkt Deutschlands Zeit. Drei Millionen Arbeitslose, 0,2 Prozent Wachstum, Koalitionschaos. Wer wird dem Land aus den Trümmern seiner Kanzlerschaft helfen? Ein Zwischenruf.
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