Der für diese Woche geplante zweitägige Deutschland-Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmad al-Scharaa ist vorerst geplatzt. Am Dienstag hätte al-Scharaa Bundeskanzler Friedrich Merz treffen sollen, gefolgt von einem Runden Tisch mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Außenminister Johann Wadephul und deutschen Unternehmern. Die Agenda war anspruchsvoll. Es sollte um den Wiederaufbau des vom Bürgerkrieg zerrütteten Landes gehen und vor allem um das Thema, das die deutsche Innenpolitik seit Jahren intensiv beschäftigt: die mögliche Rückführung syrischer Flüchtlinge.
Syrische Flüchtlinge
Aufgeschoben statt abgeschoben: Al-Scharaa vertagt Gespräche über Rückkehrabkommen mit Syrien
Nach dem abgesagten Berlin-Besuch des syrischen Interimspräsidenten geht die Debatte über die Zukunft syrischer Flüchtlinge in Deutschland weiter. Oder etwa nicht?
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*