Die deutsche Stahlindustrie hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Produktionseinbruch verzeichnet. „Mit 34,1 Millionen Tonnen lag die Rohstahlerzeugung rund 9 Prozent unter dem ohnehin sehr niedrigen Vorjahresniveau“, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) mit. Einen ähnlich niedrigen Wert gab es demnach seit der deutschen Wiedervereinigung nur während der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2009.
Weiter beklagte die Wirtschaftsvereinigung, dass die Kapazitätsauslastung 2025 auf weniger als 70 Prozent gefallen ist. Dies sei „ein kritischer Wert für die energieintensive Stahlindustrie“.
Rohstahlerzeugung
Geringste Produktion seit 2009: Stahlindustrie beklagt viertes Krisenjahr in Folge
Nachfrage und Produktion in der Stahlindustrie seit weiter zurückgegangen. Die Branche fordert die Bundesregierung auf, mit „Druck und Tempo“ gegenzusteuern.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*