Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig – eine Mischung aus Sauerkraut, süßlichem Tee und etwas, das man am ehesten als „lebendig“ beschreiben könnte. Alltag bei Elb-Ferment, wo Marisa Endrejat und Felix Lehmann ihre kleine Revolution in Gläser und Flaschen abfüllen. Kefir, Kombucha und Kimchi – fermentierte Lebensmittel, die vor ein paar Jahren noch als exotisches Superfood galten –, entstehen hier in einer Manufaktur am Weißen Hirsch in Dresden. Was in der Küche der beiden als Experiment begann, steht heute in den Regalen regionaler Supermärkte. Und während auch die großen Lebensmittelkonzerne den Fermentier-Trend für sich entdecken, setzen die beiden Dresdner Gründer auf Handarbeit, lokale Zutaten und jede Menge Geduld – denn gute Fermentation braucht vor allem eins: Zeit.
Start-up
Kefir, Kimchi und Kombucha: Wie zwei Gründer in Dresden Superfood produzieren
Am Weißen Hirsch in Dresden produziert ein Unternehmerpaar fermentierte Lebensmittel für Supermärkte in der Region. Was hat es damit auf sich?
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Mit regional produziertem Superfood: Marisa Endrejat und Felix Lehmann haben ein Start-up gegründet.
© Daniel Scholz für Ostdeutsche Allgemeine
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