Nicht nur durch ihre lebenslange intensive Beschäftigung mit seinen Stücken und Figuren ist Dame Judith „Judi“ Olivia Dench mit Shakespeare verbunden. Die britische Schauspielerin, weltweit vermutlich am bekanntesten für ihre Rolle als James Bonds Vorgesetzte M, wurde 1934 in York geboren, stieg 1957 am Old Vic ein, war seit 1961 Mitglied der Royal-Shakespeare-Company, spielte unter anderem Ophelia, Julia, Lady Macbeth, Cleopatra und erhielt einen Oscar für die beste Nebenrolle als Königin Elisabeth I. in „Shakespeare in Love“. Sie könne, sagt sie selbst, viele Shakespeare-Stücke auswendig, nicht nur die Rollen, die sie gespielt hat. Es kann passieren, dass die inzwischen fast erblindete 91-Jährige anfängt zu rezitieren, sie habe das schon als Kind gemacht, es habe damals keinen Fernseher gegeben.
Theater und Literatur
„Kotzbrocken“ und „Mistbiene“: Wie Judi Dench ihre Liebe zu Shakespeare verströmt
Von Ophelia bis Cleopatra: Denchs Shakespeare-Buch vereint Liebeserklärung und Werkstattbericht aus sieben Jahrzehnten Theater. Warum es jeder braucht.
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