Unglück

Friedrichsfelde: Nach Hochhausbrand verspricht Wohnungsgesellschaft schnelle Hilfe

Bei einem Feuer in einem 20-geschossigen Wohnhaus rettete die Feuerwehr etwa 70 Menschen. Ein Säugling starb. Jetzt äußert sich die Howoge-Wohnungsgesellschaft.

Kai Kleinwächter dpa
2 Min

Ein Wohnungsbrand in der Dolgenseestraße 21 in Berlin-Friedrichsfelde hat am Mittwochabend ein Todesopfer gefordert. Ein Säugling starb, nachdem Einsatzkräfte ihn zusammen mit seinem Bruder  und seiner 26-jährigen Mutter bewusstlos im Hausflur gefunden hatten. Der Zustand von Mutter und überlebendem Kind ist bisher unklar.

Das Feuer war in einer Wohnung im dritten Obergeschoss ausgebrochen und breitete sich wegen zahlreicher Gegenstände in der Wohnung schnell aus. Die Feuerwehr war mit über 150 Kräften vor Ort und brachte etwa 70 Menschen in Sicherheit. Der Wohnungsbesitzer und drei weitere Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Wohnungsgesellschaft spricht Familie Beileid aus

Howoge-Geschäftsführer Ulrich Schiller erklärte: „Wir trauern mit der Familie und können den Schmerz über den Tod des Kindes kaum in Worte fassen.“ Das Wohnungsunternehmen sicherte allen Betroffenen vollumfängliche Unterstützung zu.

Derzeit sind 21 Wohnungen polizeilich gesperrt. Gutachter bewerten die Lage vor Ort. Die Stromversorgung ist gewährleistet, Teile der Heizung und der Aufzug sind noch außer Betrieb. Laut Howoge kamen die meisten Mietparteien privat unter, acht wurden von Mitarbeitern in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht.

Die Polizei ermittelt weiterhin zur Brandursache. Gutachter sind vor Ort.

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