In Berlin findet am Montag unter dem Motto „Wir wählen die Freiheit“ zum vierten Mal die Cafe Kyiv-Konferenz zur Ukraine statt. Dabei handelt es sich laut Website um eine von der CDU-nahen Konrad‑Adenauer‑Stiftung initiierten Veranstaltungsreihe, die mit zahlreichen Partnerorganisationen durchgeführt wird.
Ziel des Veranstaltungsreihe ist es demnach, „Räume für substanzielle Debatten über Freiheit, Sicherheit und Wiederaufbau der Ukraine“ zu schaffen. Sie begann laut Website der Konrad-Adenauer-Stiftung im Jahr 2023 „mit der zeitweiligen Umbenennung des Café Moskau in der Karl-Marx-Allee in Berlin zu Cafe Kyiv“ und wird seither jährlich durchgeführt.
Veranstaltung im Colosseum Berlin in Pankow
Die diesjährige Konferenz findet am 23. Februar im Colosseum Berlin in Pankow statt. Die Tickets sind laut Website ausverkauft, allerdings sei es unter Vorbehalt von Verfügbarkeit möglich, ab 15 Uhr Tickets an der Abendkasse zu erhalten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird die Veranstaltung eröffnen, teilte Cafe Kyiv Anfang des Monats auf Instagram mit.
Auf dem Programm stehen unter anderem verschiedene Diskussionen und Workshops sowie Ausstellungen und Filmvorführungen. Thematisiert werden dabei etwa finanzielle Unterstützung für Kiew, eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit oder auch russischer Einfluss auf Informationen und politische Prozesse in der Ukraine und weiteren europäischen Ländern.
In einer Podiumsdiskussion sollen zudem die Erfahrungen der Ukraine mit großflächigen Stromausfällen und dem Schutz kritischer Infrastruktur debattiert werden. Die Diskussion erfolgt laut Website auch vor dem Hintergrund jüngster Stromausfälle in Berlin.
Teilnehmer können Drohne bauen
Einige Personen können laut Website des Veranstalters außerdem an einem Build-a-Drone-Workshop teilnehmen, die Plätze sind begrenzt. Innerhalb von rund drei Stunden soll dabei eine Drohne zusammengesetzt werden, Vorkenntnisse seien nicht erforderlich. „Alle im Workshop gebauten Drohnen werden an die Ukraine gespendet“, heißt es in der Beschreibung des Workshops.
Auch die EU beteiligt sich nach eigenen Angaben und veranstaltet eine englischsprachige Podiumsdiskussion mit dem Titel „The European Partnership for the Integration and Reconstruction of Ukraine“. Vertreter des Parlaments, der Kommission und der Europäischen Investitionsbank sollen daran teilnehmen.
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