Die Spannungen im Konflikt mit Iran nehmen weiter zu. Die USA haben nach Angaben der Jerusalem Post zwölf F-22-Raptor-Kampfjets auf einem israelischen Luftwaffenstützpunkt stationiert. Die Verlegung der als besonders leistungsfähig geltenden Jets gilt als deutliches Signal an Teheran, während sich die Lage in der Region weiter zuspitzt.
Die F-22-Flotte ist Teil eines umfangreichen militärischen Aufmarschs, den Washington in den vergangenen Wochen im Nahen Osten vorgenommen hat. Offene Flugdaten und militärische Beobachtungen deuteten darauf hin, dass derzeit mehr als 300 US-Militärflugzeuge im Nahen Osten stationiert sind.
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Donald Trump hatte nach den US-Angriffen auf iranische Atomanlagen im vergangenen Jahr die Effizienz der eingesetzten Kampfjets hervorgehoben. In Stellungnahmen zu der Militäroperation „Midnight Hammer“ erklärte er, dass neben B-2-Langstreckenbombern auch F-22- und F-35-Kampfflugzeuge zum Einsatz gekommen seien. Insbesondere die F-22-Jets hätten eine zentrale Rolle gespielt und maßgeblich zum Erfolg der Operation beigetragen.
Mehrere US-Kriegsschiffe vor der Küste des Iran
Parallel zur Kampfjetstationierung haben die USA in den vergangenen Wochen ihre Marinepräsenz in Reichweite des Iran massiv verstärkt. US-Berichten zufolge wurde ein großer Flottenverband vor der iranischen Küste zusammengezogen. Dazu gehören der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit seiner Kampfgruppe sowie der Träger USS Gerald R. Ford mit Begleitschiffen. Zusammen können die beiden Verbände mehr als 5000 Soldaten und rund 150 Flugzeuge einsetzen.
Die militärischen Maßnahmen erfolgen im Vorfeld einer neuen Runde von Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, die für Donnerstag in Genf angesetzt sind. Trump sagte am Dienstag in seiner Rede zur Lage der Nation, Washington setze weiterhin auf Diplomatie, werde dem Iran jedoch niemals erlauben, eine Atombombe zu besitzen. „Meine Präferenz ist eine diplomatische Lösung“, sagte Trump. Zugleich betonte er, der Iran dürfe „unter keinen Umständen“ über Nuklearwaffen verfügen.
Trump warf den iranischen Behörden darüber hinaus vor, während der Protestwelle, die Ende Dezember begann und im Januar ihren Höhepunkt erreichte, 32.000 Menschen getötet zu haben. Der Iran wies dies als „große Lügen“ zurück. Die iranischen Behörden hatten zuvor mehr als 3000 Tote bestätigt, sprachen jedoch von „Terrorakten“, die von den USA und Israel angeheizt worden seien. Die Organisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) mit Sitz in den USA zählte mehr als 7000 Tote, warnte allerdings, dass die tatsächliche Todeszahl wahrscheinlich deutlich höher sei.
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