Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Sachsen-Anhalt hat bei der Vorbereitung eines neuen politischen Veranstaltungsformats Vertreter der AfD und des BSW gezielt von der Einladungsliste gestrichen. Das geht aus einer internen E-Mail hervor, die der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) exklusiv vorliegt. Der Landesverband räumt den Vorgang gegenüber der OAZ ein, versucht ihn aber als Versehen herunterzuspielen – und wirft damit grundsätzliche Fragen über die parteipolitische Neutralität eines gemeinnützigen Wohlfahrtsverbandes auf.
E-Mails
Exklusiv: AWO Sachsen-Anhalt schließt AfD und BSW gezielt von Dialogformat aus
Die Arbeiterwohlfahrt wirbt für Dialog mit der Politik, hat aber nun AfD und BSW von einer Veranstaltung ausgeschlossen. Beide Parteien reagieren scharf.
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Luftballon mit Logo der AWO: Der Wohlfahrtsverband wirbt mit dem Slogan „Dialog starten, politische Relevanz besprechen“. Doch handelt die AWO auch danach?
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