Sobald die Temperaturen in Berlin die 15 Grad Celsius übersteigen, der Wind in seiner Hütte bleibt und die Sonne auf den Asphalt knallt, wird auch der letzte Spießbürger zu Hans im Glück. Im Osten Berlins wird wieder flaniert. Menschen schlendern mit ihren zwei Eiskugeln in der Waffel – Sorten: Basilikum und fermentierter Ziegenkäse – durch die Simon-Dach-Straße. Selbst der blasseste Griesgram lässt die Augenringe an diesem Samstagnachmittag in den heimischen vier Wänden und richtet die Mundwinkel in Richtung Himmelblau. Auch die Tram, die getränkt in Bundeswehr-Grün und bedruckt mit Rekrutierungssprüchen durch die Grünberger Straße rollt, kann hier die Laune nicht verderben.
Wetter
„Man hat keine Angst mehr, sich alle Knochen zu brechen“: Wie die Berliner den Frühlingsstart feiern
Sobald in Berlin die Temperaturen steigen, füllen sich Straßen, Cafés und Parks. In Friedrichshain zeigt sich, wie sehr Sonne und Frühling die Stimmung der Menschen verändern.
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Die Berliner sitzen wieder draußen in der Sonne und schlürfen Eiscafé.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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