Seit Beginn des US-Kriegs gegen den Iran am 28. Februar sind rund 140 amerikanische Soldaten verwundet worden. Das teilte das Pentagon am Dienstag mit, wie die New York Times berichtet. Sieben US-Soldaten kamen durch iranische Angriffe ums Leben, acht weitere befinden sich in kritischem Zustand.
Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, der Großteil der Verletzungen sei leichter Natur gewesen. 108 der verwundeten Soldaten hätten ihren Dienst bereits wieder aufgenommen. Die acht schwer Verletzten erhielten „die bestmögliche medizinische Versorgung“.
Am Montag identifizierte das US-Zentralkommando den siebten Gefallenen als Sergeant Benjamin Pennington, 26 Jahre alt, aus Glendale, Kentucky. Pennington war laut New York Times am 1. März schwer verwundet worden, als der Iran eine saudische Militärbasis angriff, auf der US-Truppen stationiert waren. Er starb am Samstagabend, kurz bevor er in ein US-Militärkrankenhaus in Deutschland verlegt werden sollte. Am Samstag zuvor hatte Präsident Trump auf der Dover Air Force Base in Delaware an einer Zeremonie zur Überführung der ersten sechs gefallenen Armeereservisten teilgenommen, die bei einem iranischen Drohnenangriff auf den Hafen Shuaiba in Kuwait getötet worden waren.
Kriegsende im Nahen Osten noch unklar
Der Iran reagiert auf die US-israelische Bombardierungskampagne, bei der unter anderem Oberster Führer Ali Chamenei und laut Al Jazeera mehr als 1250 weitere Menschen getötet wurden, mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region.
Trump äußerte sich widersprüchlich zur Lage: Am Montag sagte er, der Krieg sei „sehr vollständig“ und werde bald enden. Seine Berater erklärten hingegen, die Militärkampagne stehe erst am Anfang. Auf die Frage, welche Einschätzung zutreffe, sagte Trump: „Ich denke, man kann beides sagen.“
Sprecherin Karoline Leavitt betonte, die Operation „Epic Fury“ liege vor dem Zeitplan. Die ursprüngliche Planung habe vier bis sechs Wochen vorgesehen. Ziele seien die Zerstörung iranischer Raketen und deren Produktionskapazitäten, die Vernichtung der iranischen Marine sowie die dauerhafte Verhinderung iranischer Atomwaffen. Leavitt erklärte, Trump werde entscheiden, wann die „bedingungslose Kapitulation“ des Iran erreicht sei. Der Iran hat stets bestritten, Atomwaffen anzustreben, und betont den zivilen Charakter seines Nuklearprogramms. Trump hat einen Einsatz von Bodentruppen im Iran nicht ausgeschlossen.
Nach dem Telefonat spricht Donald Trump von einem möglichen Kriegsende
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