In einem Land nach unserer Zeit gibt es keine Länder mehr. Krater und Risse brandmarken die Erde. Der gefallene Fernsehturm zieht eine aschgraue Schneise durch Berlin. Manche Viertel, etwa Frohnau oder den Bergmannkiez, haben die Unaussprechlichkeiten des Dritten Weltkrieges beinahe vollständig vernichtet.
Kriegsende
„Der Gräber“: Otrembas dystopischer Roman zeigt Berlin nach dem Dritten Weltkrieg
Mit seinem neuen Roman entwirft der Musiker und Autor Hendrik Otremba ein Sittengemälde an den letzten Ufern der Zeit. Ziemlich düster, aber sehr gut. Die Kritik.
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Hendrik Otremba ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer.
© Kat Kaufmann
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