Es sind Fragen, die man eher in einem Kafka-Roman verorten würde als in einer Berliner Regierungspressekonferenz: Darf ein Nachbar einem Familienvater Brot bringen, ohne sich strafbar zu machen? Kann man Babywindeln spenden, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten? Und wäre es denkbar, solche Spenden über das Auswärtige Amt abzuwickeln? Diese Fragen wurden von der OAZ in der Regierungspressekonferenz gestellt – und waren nicht satirisch gemeint. Sie betreffen den konkreten Fall des deutschen Journalisten und Staatsbürgers Hüseyin Dogru, der seit Mai 2025 auf der EU-Sanktionsliste steht.
Bundespressekonferenz
Brotspende als Straftat: Wie EU-Sanktionen einen deutschen Journalisten in die Existenznot treiben
506 Euro im Monat für eine fünfköpfige Familie: EU-Sanktionen treffen den deutschen Journalisten Hüseyin Dogru existenziell. Die Bundesregierung verteidigt das.
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Sie fordert noch mehr Sanktionen.
© Helena Dolderer
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