Die Generalprobe für die am Samstag (21. März) beginnenden Playoffs ist den Volleyball-Frauen des SSC Palmberg Schwerin misslungen. Zum Ende der Bundesliga-Hauptrunde musste sich der amtierende Deutsche Meister zu Hause in einem hochklassigen und äußerst spannenden Spitzenspiel dem MTV Stuttgart knapp mit (25:19, 23:25, 25:21, 12:25
11:15) geschlagen geben. Trotz der Niederlage sind sie nun in großer Vorfreude auf die entscheidende Saisonphase.
Durch die Niederlage musste die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski den zweiten Platz für den VfB Suhl LOTTO Thüringen räumen. Damit trifft sie am Samstag im Viertelfinal-Hinspiel in der heimischen Palmberg Arena auf den Sechsten der Abschlusstabelle, die Ladies in Black Aachen.
Noch etwas enttäuscht wirkte Schwerins Coach Koslowski am Donnerstag auf der Pressekonferenz nach der knappen-Fünf-Satz-Niederlage seiner Truppe gegen den Sieger der Abschlusstabelle. „Es ist schon ärgerlich, dass wir das Match gegen Stuttgart trotz eines guten Spiels nicht für uns entschieden haben“, meinte der Cheftrainer.
Warnung vor dem Außenseiter
Seine Mannschaft, die es durch die Niederlage verpasst hat, sich für die Playoff-Runde eine bessere Ausgangsposition zu schaffen, hat das verlorene Hauptrundenfinale nun aber abgehakt und richtet ihren Fokus voll und ganz auf das bevorstehende Viertelfinale.
Mit den beiden Duellen gegen Aachen wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Spielerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Aachener Team von Trainerin Mareike Hindriksen hat nur aufgrund des schlechteren Satzquotienten dem USC Münster den fünften Platz überlassen müssen.
Der SSC Palmberg konnte zwar beide Duelle während der Saison klar für sich entscheiden (3:1, 3:0), doch er sollte vor dem Außenseiter gewarnt sein, da dieser im Vergleich zum Deutschen Meister aus Schwerin nichts zu verlieren hat. „Wir kennen Aachen ganz gut und wissen um ihre Stärken, besonders auf der Diagonalposition und im Zuspiel“, verrät Koslowski.
Ziel ist die Champions League
Er und seine Mannschaft freuen sich, dass die Playoffs nun endlich losgehen. „Bei uns herrscht Anspannung, aber auch Vorfreude, dass es nun endlich in die entscheidende Phase der Saison geht“, so der Schweriner Trainer. Seine Zuspielerin Hannah Kohn meinte auf der Pressekonferenz: „Ich erwarte ein sehr spannendes Spiel. Ich freue mich darauf, und wir nehmen die Herausforderung gerne an.“
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Auch wenn bei den Schwerinerinnen eine gewisse Anspannung vor den Matches gegen Aachen herrscht, ist es ihr klares Ziel, über das Viertelfinale hinauszukommen. „Wir wollen mindestens ins Finale, um in der nächsten Saison in der Champions League spielen zu können“, gibt Koslowski aus.
Möglicher Halbfinalgegner ist Suhl
Sollte der SSC Palmberg diese Hürde meistern, ist im Halbfinale ein Aufeinandertreffen mit dem VfB Suhl Thüringen möglich, der in seinem Viertelfinale gegen den Tabellensiebten, VC Wiesbaden, favorisiert ist.
Nun gilt aber erst einmal die volle Konzentration auf das Viertelfinalspiel am Samstag in der Palmberg Arena gegen die Ladies aus Aachen, das um 18 Uhr angepfiffen wird.
Dem Heimspiel folgt am Mittwoch (25. März, 20 Uhr) die Auswärtspartie in Aachen. Sollte es dort noch keinen eindeutigen Sieger geben, käme es am 28. März zum Entscheidungsspiel in Schwerin im Modus Best-of-Three.
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