Antisemitismus

Exklusiv: „Einseitig“ – Eralp kritisiert Zionismus-Beschluss der Linken

Die Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp kritisiert den israelkritischen Beschluss deutlicher als Teile der Parteispitze: „Einseitig“ und er „blende“ Wichtiges aus.

3 Min
Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Berliner Linken für die Wahl zum Abgeordnetenhaus

Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Berliner Linken für die Wahl zum Abgeordnetenhaus

© Soeren Stache

Im Streit um den umstrittenen Zionismus-Beschluss der Linken in Niedersachsen, der unter anderem wegen scharfer Vorwürfe gegen Israel sowie des Umgangs mit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober parteiintern und -extern kritisiert wird, wird die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp deutlich. Auf Nachfrage der Berliner Zeitung, was genau sie an dem Beschluss für „falsch“ halte, sagt sie: „Er ist einseitig, lässt das Hamas-Massaker vom 7. Oktober aus, das insgesamt aber vor allem für viele jüdische Menschen weltweit eine Zäsur darstellt.“

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