Semperoper

„Parsifal“-Premiere in Dresden: Ästhetisch übersättigt und geistig unterernährt

Seit 16 Jahren war Richard Wagners letzte Oper „Parsifal“ in Dresden nicht mehr zu erleben. In Anbetracht dieser Neuproduktion wäre das besser so geblieben. Eine Kritik.

Willi Patzelt
8 Min
Eine Inszenierung, die das Werk erklären möchte – und es dabei überdeckt: „Parsifal“ an der Dresdner Semperoper

Eine Inszenierung, die das Werk erklären möchte – und es dabei überdeckt: „Parsifal“ an der Dresdner Semperoper

© Semperoper Dresden/Jochen Quast

Am Ende stehen sie alle da, die Aktivisten, nun vollends Erlösten, und schütteln einander bedeutungsschwanger die Hände – als hätte Richard Wagner zum Abschluss seines „Bühnenweihfestspiels“ zu einem Konsens-Workshop beim Evangelischen Kirchentag geladen.

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