Der Erfolg der AfD in Westdeutschland zwingt dazu, einige ältere Erklärungen zu überdenken. Spätestens seit der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, bei der die AfD nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis 19,5 Prozent und 24 von 105 Sitzen erreichte, lässt sich schwerlich noch behaupten, es handle sich im Kern um ein ostdeutsches Sonderphänomen. Die Partei ist längst auch im Westen strukturell angekommen.
Westdeutschland
Jenseits von Angstdebatten und Ost-Erklärungen: Warum die AfD im Westen an Stärke gewinnt
Die AfD hat sich im Westen nicht wegen „falscher Wahrnehmung“ etabliert, sondern wegen realer ökonomischer Verwerfungen. Wer ihren Erfolg verstehen will, muss die Ursachen ernst nehmen.
Frank-Christian Hansel
7 Min
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Rheinland-Pfalz, Mainz: AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger jubelt neben Parteichefin Alice Weidel.
© Thomas Frey
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