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Spritpreise bleiben auf hohem Niveau: Bundestag stimmt über Maßnahmen ab

In den vergangenen Tagen gaben die Spritpreise leicht nach. Allerdings liegen sie noch immer auf hohem Niveau. Die Regierung will Maßnahmen ergreifen.

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Eine Tankstelle in Berlin

Eine Tankstelle in Berlin

© Jens Kalaene/dpa

Die Spritpreise bleiben weiterhin hoch. Nach Angaben des Portals Benzinpreis-aktuell lag der Preis für Super E10 am Donnerstagmorgen im Bundesdurchschnitt bei 2,10 Euro und Diesel bei 2,26 Euro pro Liter. In Berlin lag der Preis für einen Liter Super E10 demnach bei 2,09 Euro, Diesel bei 2,25 Euro.

Am Dienstag hatte der bundesweite Tagesdurchschnittspreis sowohl für Diesel als auch für Benzin etwas nachgegeben. Der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Diesel ist am Dienstag um 2,2 Cent auf 2,288 Euro pro Liter gesunken, wie Daten des ADAC zeigen. Damit drehte der Preis nur knapp unter dem Allzeithoch aus dem März 2022 ab. Auch Super E10 verbilligte sich leicht um einen Cent auf 2,074 Euro pro Liter. Am Mittwoch setzte sich der Trend fort.

Für Pendler bleibt die Belastung dennoch hoch: Im Vergleich zum Niveau vor Beginn des Iran-Konflikts zahlen Dieselfahrer gut 54 Cent mehr pro Liter, bei Super E10 sind es fast 30 Cent.

Schwankende Ölpreise

Hintergrund der leichten Entspannung an den Zapfsäulen in den vergangenen Tagen war ein deutlicher Rückgang des Ölpreises. Der Brent-Preis fiel am Mittwochmorgen um rund fünf Prozent auf 95,73 Dollar pro Barrel – erstmals seit Wochen wieder unter der 100-Dollar-Marke.

Auslöser waren Äußerungen von US-Präsident Trump zu möglichen Verhandlungen mit dem Iran, die Teheran jedoch umgehend dementierte. Am Donnerstag wies der iranische Außenminister Abbas Araghtschi Verhandlungen mit den USA erneut zurück. Der Ölpreis legte einem Reuters-Bericht zufolge daraufhin wieder zu.

Abstimmung über Spritpreis-Paket

Der Bundestag will am Donnerstag ein Gesetz verabschieden, mit dem auf die erhöhten Spritpreise reagiert werden soll. Vorgesehen ist, dass Tankstellen die Spritpreise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen, Preissenkungen sollen aber jederzeit möglich sein. Im Falle von Verstößen drohen Bußgelder. (mit AFP, dpa)

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