Betrüger haben die Berliner Charité ins Visier genommen. Mit dem Logo des Berliner Universitätsklinikums verbreiten sie weltweit Videos und Fotos. Darin werben sie für dubiose Produkte. Angeboten werden zum Beispiel Abnehmpflaster, Cannabis-Öle oder Präparate, die angeblich Alzheimer heilen. Sie bieten Diabetes-Pillen und Lesebrillen an.
„Unser Appell: Ignorieren Sie Werbeangebote dieser Art, vor allem im Internet oder auf Social Media“, teilte ein Sprecher mit. Die Videos seien vielfach mithilfe von Künstlicher Intelligenz produziert worden. Hinweise auf gefälschte Werbung gehe die Charité nach. Sie stehe in Kontakt mit der Polizei und der dortigen Sondereinheit für Cybercrime beim LKA, sagte der Sprecher.
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Fake-Werbung erkennen: Blick ins Impressum hilft
Fake-Werbung im Internet ist weit verbreitet. Eine Analyse von 14,5 Millionen Anzeigen auf Facebook und Instagram in Europa und Großbritannien ergab: Ein knappes Drittel der Anzeigen ging auf Betrüger zurück, diente dem Phishing oder der Verbreitung von Malware.
Gefälschte Werbung lässt sich unter anderem an unrealistischen Versprechungen erkennen wie extrem hohe Rabatte, gigantische Gewinne oder Wundermittel wie ebenjenes angebliche Alzheimer-Medikament. Weitere Hinweise auf Betrug können ein unprofessionelles Design und Rechtschreibfehler sein. Auch sollte man sich fragen, ob Institutionen wie die Charité tatsächlich derartige Produkte bewerben würden. Auch das Impressum der Website sollte überprüft werden.
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