Collien Fernandes war Moderatorin bei VIVA. Sie lernte Christian Ulmen kennen, der bei MTV moderiert. Im Jahr 2010 spielte sie in der Serie „Snobs“ seine Ehefrau, was sie ein Jahr später auch wirklich wurde. 2012 wurde eine Tochter geboren. Fernandes und Ulmen spielten in der Pro-7-Serie „Jerks“ ein Ex-Paar mit recht anzüglichen Konnotationen. 2023 verlegte das Paar seinen Wohnsitz nach Mallorca. Anfang 2025 erfolgte die offizielle, aber angeblich einvernehmliche Trennung.
Schon im Jahre 2024 hatte Fernandes maßgeblich bei einer ZDF-Doku zum Thema Deepfake-Pornos mitgewirkt. Bereits im Jahr 2021 soll ihr Management erstmals durch einen Rentenberater auf ein Fake-Profil aufmerksam gemacht worden sein, von dem aus Sexvideos gesendet worden sein sollen. Da sich auch auf diversen Plattformen seitdem entsprechendes Material verbreitete, ging Fernandes mit dem Fall in die Öffentlichkeit und wurde 2023 Teil einer Hate-Aid-Kampagne gegen Deepfake-Pornos.
2024 soll Collien Fernandes dann auch erfahren haben, dass ihr damaliger Ehemann, Christian Ulmen, hinter den Fake-Profilen steckt. Borris Brandt, intimer Kenner der Szene, schildert das entscheidende Detail im OAZ-Podcast so: „Am 1. Weihnachtstag wurde darüber gesprochen, dass sie eine Anzeige aufgegeben hat, anscheinend in Itzehoe, in der Nähe von Hamburg, und hat dort anonym angezeigt, dass jemand in ihrem Namen Accounts betreibt und Bilder veröffentlicht.“
Christian Ulmen soll ihr dann gestanden haben, dass er dahinter stecke. „daraufhin war sie empört, getroffen, verständlich und nachvollziehbarer Weise“, meint Borris Brandt. Es kam zu Ermittlungen in Deutschland und in Spanien, und zwar bisher ohne Ergebnis. Die Ursachen dafür, dass Ermittlungen teilweise eingestellt, dann wieder aufgenommen wurden, werden etwas unterschiedlich bewertet.
Keine einfache Aufgabe, vor der Staatsanwälte und Richter jetzt stehen. Christian Ulmen selbst äußert sich lediglich über seinen Anwalt Christian Schertz, laut dem „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ verbreitet würden.
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