Nach dem Brand eines Windrads bei Crostwitz (Kreis Bautzen) in der Nacht zu Montag ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Grund dafür ist nach Angaben eines Sprechers der Polizei Görlitz das Fehlen eines Türschlosses an dem betroffenen Windrad. Normalerweise seien die Anlagen gesichert, sodass Unbefugte sie nicht betreten könnten. Im Falle des in Brand geratenen Windrads habe ein solches Schloss gefehlt, so der Sprecher weiter.
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Nun werde geprüft, ob die Tür ursprünglich verschlossen war und das Schloss möglicherweise gewaltsam entfernt worden ist. Weitere Einbruchspuren seien vor Ort allerdings nicht entdeckt worden. Brandursachenermittler haben die Brandstelle am Montag inspiziert. Ermittlungsergebnisse gibt es laut Polizei bislang noch nicht.
Das 25 Jahre alte Windrad war in der Nacht zu Montag in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei war es nicht mehr in Betrieb gewesen. Das Feuer brach aus zunächst unbekannten Gründen in dem Bereich aus, in dem sich Generator, Getriebe sowie Bremse befanden, wie die Polizei mitteilte. Die Flammen griffen zudem auf die Rotorblätter über. Ein installierter Brandmelder hatte die Feuerwehr alarmiert. Da Teile herunterfielen und deshalb Lebensgefahr bestand, ließ die Feuerwehr die Anlage kontrolliert abbrennen. (mit dpa)
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