Der Besuch von Kaja Kallas in Kiew sollte eigentlich ein starkes Signal europäischer Geschlossenheit senden. Doch am Ende ihrer Reise gab es – mal wieder für die Ukrainer – nur eine bemerkenswert ernüchternde Botschaft. Beim geplanten EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro gibt es weiterhin keine Fortschritte. „Es gibt keine guten Nachrichten“, wird die EU-Außenbeauftragte von den großen ukrainischen Medien zitiert. Kallas Ausführungen sorgen in der ukrainischen Hauptstadt für spürbare Unruhe; bisherige Erwartungshaltungen in den europäisch-ukrainischen Beziehungen werden generell zunehmend infrage gestellt.
EU
Kallas in der Ukraine: 90-Milliarden-Kredit wackelt und Orbán ist längst nicht das einzige Problem
„Keine guten Nachrichten“ aus Brüssel: der Mega-Kredit für die Ukraine stockt. Kallas’ Worte zeigen, dass die Blockade tiefer reicht und Selenskyj unter Druck gerät.
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Kallas in Butscha: Beim Gedenken an die Opfer des Krieges sendet die EU Solidarität. Doch bei den zugesagten Milliardenhilfen für Kiew bleiben die Signale ernüchternd.
© Danylo Antoniuk/Imago
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