Seit Anfang März schwimmt ein Buckelwal durch die Ostsee, ein Gewässer, das nicht für das riesige Säugetier gemacht ist – es ist zu flach. Bei dem Tier, Timmy getauft, handelt es sich Experten zufolge vermutlich um einen jungen Bullen auf Wanderschaft, zwischen zwölf und 15 Meter lang und geschätzt 15 Tonnen schwer.
Viermal ist Timmy inzwischen gestrandet, viermal haben Helfer versucht, ihn mit Baggern, Schlauchbooten und Paddelschlägen zurück ins tiefe Wasser zu bewegen. Viermal hat es nicht funktioniert, genauer gesagt: Das Tier hat sich jedes Mal aus eigener Kraft befreit und ist zurück ins Flachwasser geschwommen. Nicht hinaus auf die offene See, sondern zurück in die Enge.
Kommentar
Timmy, der gestrandete Wal – lasst das Tier doch einfach in Ruhe sterben
Seit Tagen dreht sich alles um die vermeintliche Rettung des Wals, der in der Ostsee gestrandet ist. Was, wenn das Tier zum Sterben gekommen ist? Wird dem Tier geholfen oder reine Sensationslust bedient?
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Wird es wohl nicht zurück ins tiefe Gewässer schaffen: Der Wal, dem wir Menschen den Namen „Timmy“ gegeben haben.
© Daniel Müller/Greenpeace German
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