Industrie

Nach dem Intel-Aus in Magdeburg: Wie weiter nach der großen Schlappe?

In Magdeburg trauert man der Intel-Großinvestition nach. Doch die Stadt und das Land Sachsen-Anhalt wollen die Niederlage in einen Erfolg umwandeln.

Jan Opielka
Jan Opielka
11 Min
Blick auf die Felder bei Magdeburg, auf denen der amerikanische Technologiekonzern Intel die Chipfabrik bauen wollte

Blick auf die Felder bei Magdeburg, auf denen der amerikanische Technologiekonzern Intel die Chipfabrik bauen wollte

© Jochen Eckel/imago

Es ist ein unscheinbarer Ort, bedenkt man den Umstand, dass hier die Zukunft eines Riesenvorhabens für Stadt und Region, mit Milliarden Euro an Investitionen und Tausenden neuen Arbeitsplätzen, organisiert werden soll.

Die High-Tech Park (HTP) GmbH im Zentrum Magdeburgs belegt bislang ein halbes Stockwerk eines Bürogebäudes am Universitätsplatz, eine Handvoll Mitarbeiter sind es wohl. Ganz genau kann man dies nicht erfahren, denn die Gesellschaft, deren Träger das Land Sachsen-Anhalt ist, will partout keine Auskünfte erteilen – weder telefonisch noch per Mail noch beim spontanen persönlichen Anklopfen. „Wir geben keine Informationen heraus“, quittiert eine Mitarbeiterin an der Eingangstür. Also auch nach drei Anfragen: kein Terminvorschlag, keine Bitte um schriftliche Fragen. Nichts.

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