Kürzlich in Paris. Die Außenminister der G7-Staaten treffen sich zu Konsultationen in repräsentativem Ambiente, verblichener Glanz einstiger imperialer Größe. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio tritt verspätet ein und überbringt unverblümt die Botschaft, er sei nicht gekommen, um die Europäer glücklich zu machen. Schließlich vertrete er die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika und ihrer Bürger – und niemandes sonst.
Krisen
Neben China und den USA: Europa muss das dritte Machtzentrum auf dieser Welt werden
Falls die Europäer außen- und machtpolitisch handlungsfähig bleiben wollen, benötigen sie dringend eine andere Umgangsweise mit den Realitäten zwischen Macht und Moral.
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Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Friedrich Merz, Emmanuel Macron und Keir Starmer ringen um Europas Rolle in einer zunehmend von Machtpolitik geprägten Welt.
© Kay Nietfeld/dts
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