Das Riquet Café mitten in der Altstadt von Leipzig ist eines der ältesten Kaffeehäuser der Stadt. Die Theke ist aus massivem dunklem Holz, ebenso die Dielen und die Wandvertäfelung. Im oberen Stockwerk wartet Danilo Art-Merbitz. Er nimmt einen Schluck von seinem Kaffee. Auf dem Tisch vor ihm steht ein Stapel Bücher, zwei Poesiealben aus DDR-Zeiten, vergilbt, die Seiten weich gegriffen. Daneben sein eigener Lyrikband, versehen mit Post-its zwischen den Seiten.
Schriftsteller
Literatur zwischen DDR und Freiheit: Wie Danilo Art-Merbitz dem Osten eine Stimme gibt
Er schreibt über eine Generation, die in der DDR aufwuchs und in die Freiheit stolperte. Ein Porträt des Leipziger Schriftstellers Danilo Art-Merbitz.
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Danilo Art-Merbitz versteht sich als „poetischer Chronist“ – seine Gedichte und Romane erzählen von den Brüchen zwischen DDR-Kindheit und kosmopolitischer Gegenwart.
© Ostdeutsche Allgemeine
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