Die Polizei in Berlin und Brandenburg kontrolliert in dieser Woche verstärkt Temposünder. Der sogenannte Blitzermarathon hat begonnen und dauert bis Sonntag. Erstmals seit Jahren nimmt auch die Berliner Polizei wieder an der europaweiten „Speedweek“ teil, die vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpol koordiniert wird. Höhepunkt der Aktionswoche ist der 24-stündige Speedmarathon am Mittwoch, den 15. April.
Die Berliner Polizei hatte sich in den vergangenen Jahren nicht an der Aktion beteiligt. Die Behörde argumentierte, man kontrolliere das gesamte Jahr über und sehe keinen Mehrwert in einer gesonderten Teilnahme. Nun hat sich die Haltung offenbar geändert.
Blitzermarathon: An diesen Orten sollen Kontrollen stattfinden
Polizistinnen und Polizisten sind während der Aktionswoche verstärkt an unfallträchtigen Straßen und Kreuzungen sowie in der Nähe von Schulwegen, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen im Einsatz. Laut dem Berliner Kurier sollen vor allem im Osten der Stadt vermehrt mobile Blitzgeräte aufgestellt werden.
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In Berlin sind nach Polizeiangaben in diesem Jahr bis zum siebten April bereits sieben Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Im vergangenen Jahr starben insgesamt 37 Menschen auf den Straßen der Hauptstadt, nach 55 Verkehrstoten im Jahr 2024. Zugleich stieg die Gesamtzahl der Unfälle auf 137.373 – ein Plus von gut drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
In Brandenburg beteiligt sich die Polizei regelmäßig an der Speedweek. Eine Sprecherin erklärte, dass Einsatzkräfte landesweit vom 13. bis 19. April verstärkt Verkehrskontrollen durchführen. Der Fokus liege dabei auf der Geschwindigkeitsüberwachung außerhalb geschlossener Ortschaften. (mit dpa)
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