Protestbewegung

„Die Menschen im Osten haben eine kritischere Haltung“

Olaf Lange und Stefan Langenfeld organisieren seit der Corona-Zeit Großdemonstrationen, Kongresse und Debattenformate. Ihr Netzwerk „Deutschland steht auf“ verbindet mehr als 140 Initiativen – von links bis rechts.

7 Min
Olaf Lange (l.) und Stefan Langenfeld wollen Veränderungen voranbringen - und engagieren sich in der Initiative „Deutschland steht auf“.

Olaf Lange (l.) und Stefan Langenfeld wollen Veränderungen voranbringen - und engagieren sich in der Initiative „Deutschland steht auf“.

© Thomas Meyer/OSTKREUZ

Wenn Olaf Lange und Stefan Langenfeld über Politik sprechen, tun sie das mit einer Mischung aus persönlicher Betroffenheit, gesellschaftlicher Analyse und dem Anspruch, etwas Grundsätzliches verändern zu wollen.

Beide Männer gehören zu den prägenden Figuren des Netzwerks „Deutschland steht auf“, einer dezentral organisierten Initiative, die während der Corona-Pandemie entstand und sich seitdem als Sammelbecken unterschiedlichster politischer Milieus versteht. Ihr gemeinsamer Nenner: das Gefühl, dass demokratische Strukturen modernisiert und Entscheidungsprozesse transparenter werden müssten.

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