Es dürfte kaum einen Saal in Ostdeutschland geben, in dem Keimzeit noch nicht aufgetreten ist. Selbst den kleinen Saal über der rekonstruierten Gastwirtschaft von Horns Erben in Leipzig, sonst eine Bühne für Jazzer oder Liedermacher, hatte die Band vor Jahren schon mal bespielt. Und in jeder Stadt im Osten haben Norbert Leisegang und Co. treue Fans.
Wenige Tage vor Erscheinen ihres 14. Studioalbums „Ach, die Menschen“ feierte Keimzeit bei Horns Erben ihre Record-Release-Party mit Freunden, Kollegen, Fans und Medienleuten. Ihr erstes Album war Ende 1989/Anfang 1990 beim DDR-Rundfunk eingespielt worden. Während der Aufnahmen fiel die Mauer – und die Bandmitglieder avancierten mit Songs wie „Irrenhaus“ und „Kintopp“ plötzlich zu neuen Helden.
DDR
Brandenburgische Band Keimzeit mit neuem Album: Dieser Bummelzug nimmt alle Boomer mit
Keimzeit präsentierte in Leipzig ihr neues Album „Ach, die Menschen“. Was haben Norbert Leisegang und seine Band, die in Luckenwalde aufnimmt, der Gegenwart zu sagen?
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Norbert Leisegang, Frontmann der Band Keimzeit, in Leipzig
© Jan Woitas/dpa
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