Aufarbeitung

Zensiert, verfolgt, verurteilt: Corona-Dissidenten sprechen über Wahrheit und Mut

Das Buch „Mut zum Widerspruch“ versammelt kritische Stimmen zur Corona-Zeit und erzählt von Maßnahmen, Konflikten und persönlichen Brüchen.

4 Min
Der Familienrichter Christian Dettmar hob 2021 die Maskenpflicht an zwei Weimarer Schulen auf und verlor dafür seine Karriere.

Der Familienrichter Christian Dettmar hob 2021 die Maskenpflicht an zwei Weimarer Schulen auf und verlor dafür seine Karriere.

© Dominique Wollniok/Berliner Zeitung

Für viele ist die Corona-Zeit Vergangenheit: bloße Erinnerung an Masken, Lockdowns und Impfungen – eine Zeit, die vorüber ist und nicht mehr zurückkehren wird. Bei anderen jedoch hat die Krise Narben hinterlassen; sie hat Karrieren und Freundschaften gekostet.

Das Buch „Mut zum Widerspruch – Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten“ (Discorso-Verlag) versteht sich als Zeitdokument. Herausgegeben von Wolfgang Stölzle und Günther Roth, versammelt es auf rund 400 Seiten die Geschichten von 18 Autoren. Sie schildern ihre Erfahrungen im Laufe der Corona-Krise – und darüber hinaus.

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