Wildtier

Berliner Bezirksamt warnt vor gefährlichem Fuchs: Hunde verletzt und getötet

Seit Ende Januar fällt ein Fuchs in Reinickendorf durch Angriffe auf Hunde und Hundehalter auf. Anwohner sind zur Vorsicht aufgerufen.

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Zahlreiche Füchse leben in Berlin. Vor allem Hundehalter sollten ihnen mit Vorsicht begegnen.

Zahlreiche Füchse leben in Berlin. Vor allem Hundehalter sollten ihnen mit Vorsicht begegnen.

© Andreas Friedrichs/Imago

Seit Ende Januar 2026 hat ein einzelner Fuchs im Bereich Brusebergstraße und Klamannstraße in Berlin-Reinickendorf im Bereich Brusebergstraße/Klamannstraße mehrfach Hunde angegriffen und vereinzelt auch Hundehalter attackiert. Mehrere Hunde erlitten Bissverletzungen, ein Hund wurde laut Ordnungsamt getötet. Der jüngste Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag.

Das Bezirksamt hat die Bevölkerung nun offiziell gewarnt. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um ein einzelnes Tier mit ungewöhnlich aggressivem Verhalten. Bezirksstadtrat Sebastian Pieper (CDU) betonte, der Fuchs sei „nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in unserer Stadt“. Die zuständigen Stellen beobachteten die Lage fortlaufend. Hinweise aus der Bevölkerung seien weiterhin wichtig, um geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Das Ordnungsamt fordert Hundehalter nachdrücklich auf, ihre Tiere im öffentlichen Straßenland anzuleinen und eng bei sich zu führen. Jede Annäherung an Wildtiere oder deren Fütterung sei zu unterlassen. Das Füttern von Füchsen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Sichtungen aggressiver Tiere sollen umgehend der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Reinickendorf oder der Polizei gemeldet werden. Ergänzend bietet der Verein Wildtiernah e.V. Beratung an. Pieper kündigte zudem eine Informationsveranstaltung für Anwohner an.

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