Reinickendorf nennt sich aufgrund des Fuchses im Wappen gerne „Fuchsbezirk“. Viele Hundehalter im Kiez rund um die Bruseberg- und Klamannstraße dürften im Moment eher mit Schrecken an das Wappentier denken. Ein Fuchs hat seit Januar sowohl freilaufende als auch angeleinte Hunde gebissen. Ein Hund kam bei einer Attacke des Fuchses ums Leben. Das Tier soll auch Hundehalter angegriffen haben. Die nach Experten rund 4500 Exemplare zählende Fuchspopulation Berlins gilt eigentlich als friedfertig und sogar nützlich. Füchse begrenzen laut Artenschützern unter anderem die Rattenplage der Stadt. Müssen wir das Bild vom possierlichen Wildtier mit hilfreichen Fressgewohnheiten überdenken? Berlins Wildtierbeauftragter Derk Ehlert ordnet ein und gibt Hundebesitzern Tipps.
Interview
Nach „Terror-Fuchs“-Attacken: Tipps für Hundebesitzer
Seit Januar gibt es im Bezirk Reinickendorf Angriffe auf Hunde und Halter. Doch warum ist das Tier so aggressiv? Wildtierbeauftragter Derk Ehlert klärt auf.
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Ein Fuchs verursacht in Reinickendorf Unruhe (Symbolbild).
© Alexander Heinl/dpa
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