Transparenz

Schweigen, schwurbeln, vertagen: Merz’ Regierung duckt sich weg

Kerosin-Versorgung „derzeit“ gesichert, Nord Stream tabu, Sozialwohnungen lieber für Kiew als für Kassel: Das Kabinett Merz übt sich im großen Ausweichen.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Thorsten Frei (CDU), Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben bei einer Sitzung des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Thorsten Frei (CDU), Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben bei einer Sitzung des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt.

© Kay Nietfeld

Die Bundesregierung hat am Montag auf der Bundespressekonferenz vor allem eines demonstriert: wie man politisch brisante Fragen beantwortet, ohne sie wirklich zu beantworten. Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer hielt konsequent an jener Formelprosa fest, die im Berliner Regierungsviertel längst zum Stilmittel geworden ist: nichts bestätigen, nichts ausschließen, alles in Gespräche, Prüfungen und laufende Prozesse überführen.

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