Invasive Art

Sonneberg kämpft gegen Riesenbärenklau

Der Kreis Sonneberg ruft zum Kampf gegen den invasiven Riesenbärenklau auf, dessen Saft schwere Hautverbrennungen verursachen kann. Fundorte sollen gemeldet werden.

OAZ
2 Min
Bei der Beseitigung des Riesenbärenklaus sind spezielle Schutzmaßnahmen nötig.

Bei der Beseitigung des Riesenbärenklaus sind spezielle Schutzmaßnahmen nötig.

© Reinhard Kurzendörfer/IMAGO

Der Kreis Sonneberg will sich vom Riesenbärenklau befreien. Wie es vom Landratsamt heißt, bittet das Umweltamt dabei um Mithilfe. Zum einen sollen Fundorte beim Umweltamt gemeldet werden. Zum anderen sind Eigentümer von betroffenen Flächen verpflichtet, die invasive Pflanze entsprechend zu entfernen. Das Umweltamt appelliert zudem an Grundstücksbesitzer, sich beim Entfernen der Pflanzen ausreichend zu schützen, denn in Kombination mit Sonnenlicht kann der Saft der Pflanze starke Hautverbrennungen auslösen.

Das Gewächs kann bis zu vier Meter hoch werden, hat große, weiße Blütendolden und bis zu einem Meter breite, stark eingeschnittene Blätter. Der Pflanzensaft habe einen starken, würzigen Geruch, hieß es. Der Riesenbärenklau stammt aus dem Kaukasus und drängt heimische Pflanzenarten zurück. Beim Entfernen sei unter anderem das Abstechen der Wurzel in bis zu 20 Zentimeter Tiefe wichtig, heißt es. Laut Landratsamt ist die Pflanze vor allem entlang der Steinach in der Gemeinde Föritztal verbreitet – von Heubisch bis hin in den Liebauer Sack.

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