Ein Jahr ist es her, dass der mutmaßliche Amokläufer Phoenix Ikner auf dem Campus der Florida State University in Tallahassee das Feuer eröffnet haben soll. Am 17. April 2025 soll der damals 20-jährige Student zwei Menschen getötet und sieben weitere verletzt haben. Ikner wurde noch am Tatort von der Polizei angeschossen und festgenommen, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft – der Prozess ist für Oktober 2026 angesetzt.
Nun gerät der KI-Konzern OpenAI ins Visier der Justiz. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts von Florida, James Uthmeier, konsultierte der mutmaßliche Schütze den Chatbot ChatGPT vor dem Anschlag – zu Waffenwahl, Munition und dem günstigsten Zeitpunkt für einen Angriff auf dem Campus.
Künstliche Intelligenz
KI als Komplize? Wie ChatGPT den Florida-Amokläufer beriet
Der Chatbot soll zur Waffe geraten haben, zur Munition, zum Zeitpunkt. Jetzt ermittelt Florida strafrechtlich gegen den Tech-Konzern OpenAI. Es ist nicht der erste Fall dieser Art.
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Ein Handy mit der ChatGPT-App: Der US-Konzern hinter der App, OpenAI, steht nun im Zentrum von Ermittlungen in Florida.
© Matthieu Mirville/Imago
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